Oster Rallye Zerf

 

Was tun an Ostern? Keine Lust auf Familienfeier? Dachten sich Andreas und dessen Freundin auf dem heißen Sitz auch und folgten wie ca. 100 andere Teilnehmer dem Ruf des Fahrtleiters  zur Oster Rallye in Zerf bei Trier. Bei bestem Wetter wurden die 6 höchst anspruchsvollen Sonderprüfungen unter die Räder genommen. Wertungsprüfung 3 und 6 war sogar eine ehemalige Strecke der Rallye Deutschland, die sich in diesem Jahr für einen Weltmeisterschaftslauf bewirbt. Mit acht (!) Kilometern Länge war sie die längste und schwierigste Aufgabe, welche die Teilnehmer zu bewältigen hatten. Diese Veranstaltung war wie auch in den Jahren zuvor der Saisonauftakt zur Saarländischen Rallyemeisterschaft. Das bedeutete, ein Wiedersehen mit der Konkurrenz aus dem Saarland. Und was sich dort den Augen der zahlreich erschienen Zuschauern bot, war vom Feinsten. Das Niveau der Fahrzeuge steigt von Jahr zu Jahr: drei ehemalige Kit Cars vom Schlage eines Seat Ibizas oder Golf GTI und unzählige ehemalige Werkswagen. Für unsere Freunde im Mini lief es trotzdem bestens. Ein kleiner Abflug auf der ersten Sonderprüfung konnte den Spaß nicht trüben. Auf einem Schotterstück schaukelte sich der Mini plötzlich auf, so dass er unkontrolliert einen Satz über alle vier Räder ins weiche Feld neben der Strecke machte (Foto). Glücklicherweise konnte das Rennen aber wieder sofort unbeschädigt aufgenommen werden. Leider wurde die letzte Wertungsprüfung aufgrund zu vieler Unfälle neutralisiert. So war der vierte Klassenplatz bereits nach fünf der sechs Sonderprüfungen bezogen, dies bedeutete, dass man sogar noch zwei hochpotente Fahrzeuge jenseits der 100 PS hinter sich lassen konnte. Mehr war mit dem Mini wirklich nicht zu machen. Und wieder mal war die Publikumswirksamkeit des Minis maximal.

copyright Sascha Dörrenbacher

 

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