Rallye Oberland

 

Die Rallye Oberland mit Start und Ziel im bayrischem Schongau war dieses Jahr Auftakt für unsere Rallye Saison. Jede Menge Schnee und Eis und einfach nur schöne Wertungsprüfungen waren die Eckpunkte dieses Events. Doch beinahe wäre es mit dem Start im Schnee nix geworden. Denn gerade mal zwei Wochen vorher suchte Andreas heftigen Kontakt mit einer Betonmauer. Ein Fahrerlehrgang bei Mathias Kahle auf dem Flugplatz Bitburg wurde dem Mini zum Verhängnis. Zwei Wochen harte Arbeit waren angesagt. Für eine Lackierung war allerdings keine Zeit mehr. Man erkennt es an den geklebten Karos auf dem rechten Kotflügel und dem Frontblech. Dies war kein neues Design sondern Mittel zum Zweck um fehlenden Lack zu kaschieren. Aber letztendlich ging alles gut und wir konnten planmäßig anreisen. Und wenn am Tage der Veranstaltung die Startflagge fällt, dann sind sowieso die Anspannungen der Vorbereitungen vergessen.

Der viele Schnee war etwas ganz besonderes für uns. Wenn man links und rechts aus dem Auto blickt und schaut gegen hohe Schneewände... Mensch und dann die Prüfung Monte Rigi: eine Traum WP, durch den Wald einen Berg hinauf, durch zahlreiche Bauernhöfe, das alles im zweiten Durchgang bei Dunkelheit und je höher man kommt desto mehr Schnee fällt vom Himmel. Traumhaft. Dann am zweiten Tag unter anderem ein riesiger Rundkurs: Wildsteig, knapp 25 km lang, unglaublich, das hört nicht mehr auf. Allerdings waren die vom Veranstalter gesetzten Zeiten für die Verbindungsetappen für uns bei diesen Verhältnissen nicht zu schaffen. So kam es, dass wir regelmäßig Strafzeiten für zu spätes stempeln bekamen. Besonders ärgerlich, da dies im Endeffekt ausschlaggebend war für die Entscheidung des Klassensieges. Also nahmen wir von dieser bemerkenswerten Rallye unbeschreibliche Erinnerungen und Eindrücke sowie einen zweiten Klassenplatz mit nach Hause.

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