| Birkenfelder Löwenrallye | ||
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Kaum Zeit zum verschnaufen hatten die Teilnehmer der Rheinland Pfalz Meisterschaft zwischen der Rallye Altenkirchen und der Rallye Birkenfeld. Sieben Wertungsprüfungen galt es zu bewältigen, darunter auch ein beinharter, aber traumhaft schönen Rundkurs in einem Steinbruch. Petrus hat es an diesem Tag ausgesprochen gut gemeint mit den Motorsportlern zumindest mit denen, die gute Regenreifen hatten. Denn er öffnete seine Schleusen und schickte Regen und was für einen. Fast hätte man meinen können es ginge nicht darum Rallye zu fahren sondern um das Seepferdchen zu erlangen: 30 km Streckenschwimmen und Pfützen tieftauchen hießen die Disziplinen. Diese Umstände forderten natürlich ihren Tribut: ein drittel der gestarteten Teams sahen das Ziel nicht. Der Mini mit Andreas und Alexandra war vorsichtshalber mit Schwimmflügeln zum Wettbewerb angereist. Sie boten den zahlreichen Zuschauern im harten Steinbruch eine tolle Show. Doch das ging auch am Mini nicht spurlos vorbei: Plattfuß hinten links, war eine deutliche Warnung an den Fahrer sich etwas zu zügeln. „Auf diesem brutalen Schotter geht sowas ganz schnell. Das ist reine Glückssache wenn dort alle Reifen heil bleiben,“ erklärte Andreas. Auf den restlichen Prüfungen sah ihre Taktik dann denkbar einfach: locker durchfahren und abwarten bis die Konkurrenz sich selber rauswirft. Garnicht so einfach, denn wenn man den Helm mal auf hat und das Auto rollt vom Start weg ist meist jeder Plan vergessen. Als wären die Gegner Minifreunde folgten sie der Strategie des Mixed Teams. Die Hälfte ihrer Mitbewerber säumte den Weg in Richtung des dritten Klassenplatzes. Auf diese Art und Weise nahmen sie einen dicken Sack Meisterschaftspunkte mit nach Hause. „Weniger war heute eindeutig mehr,“ freute sich Andreas diebisch im Ziel.
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